Einzelnes Büro- oder Verwaltungsumfeld
Bis ca. 3–5 gleichzeitige Nutzer
Datenbank und Clients befinden sich im selben LAN
Kein WAN-Zugriff erforderlich
Empfohlene Datenbank:
Firebird 4.0 oder Microsoft SQL Server
Dieses Szenario eignet sich für kleinere Installationen mit geringer Nutzeranzahl.
Mehrere Nutzer greifen über Remote Desktop (RDS) auf portier® vision zu
Die Anwendung läuft zentral auf einem Windows Server
Die Datenbank wird auf einem separaten dedizierten Server gehostet (empfohlen)
Dieses Setup reduziert WAN-Latenzeinflüsse und zentralisiert die Systemverwaltung.
Clients verbinden sich direkt mit Microsoft SQL Server über LAN oder WAN
Dedizierter SQL Server erforderlich
Netzwerklatenz beeinflusst die Performance erheblich
Empfohlene Datenbank:
Microsoft SQL Server 2019 / 2022 Standard oder Enterprise
Für WAN-Umgebungen sind eine korrekte SQL-Server-Dimensionierung und geringe Latenz entscheidend für eine optimale Reaktionsgeschwindigkeit.
portier® vision kann auf physischen Arbeitsplätzen oder virtuellen Maschinen betrieben werden.
Die Performance hängt nicht nur von der Client-Hardware ab, sondern auch von der Datenbank-Performance und der Netzwerklatenz.
Empfohlene Konfiguration:
Betriebssystem: Windows 11 (Windows 10 wird unterstützt)
CPU: 4 virtuelle Kerne (oder entsprechende physische Kerne)
RAM: mindestens 8 GB, empfohlen 16 GB
Speicher: SSD mit mindestens 10 GB freiem Speicherplatz
Hinweise:
8 GB RAM reichen technisch für den Betrieb von portier® vision aus
16 GB werden empfohlen für typische Office-Umgebungen mit zusätzlichen Anwendungen (Outlook, Teams, Browser, Excel)
Bei sehr großen Schließplänen oder intensiver Nutzung können 32 GB die Reaktionsfähigkeit verbessern
Wenn mehrere Nutzer portier® vision über Remote Desktop auf einem gemeinsamen Windows Server verwenden, müssen die Ressourcen entsprechend der gleichzeitigen Nutzeranzahl dimensioniert werden.
Basis-Konfiguration:
4 vCPU
16 GB RAM
SSD-Speicher
Skalierung:
ca. 2 GB RAM pro zusätzlichem gleichzeitigen Nutzer
CPU-Ressourcen entsprechend der aktiven Nutzung erhöhen
Die Anforderungen hängen von Arbeitslast und paralleler Nutzung ab.
Bei Betrieb in virtualisierten Umgebungen (Azure, VMware, Hyper-V etc.):
Ausreichend dedizierte CPU- und RAM-Ressourcen sicherstellen
Keine starke Überbelegung (Overcommitment) von CPU oder Speicher
SSD-basiertes Storage verwenden
Unzureichende Host-Ressourcen oder hohe Contention auf der Virtualisierungsebene können die Performance negativ beeinflussen, auch wenn die VM die genannten Spezifikationen erfüllt.
Geeignet für:
Einzelstandort-Umgebungen
Bis ca. 3–5 gleichzeitige Nutzer
Nur LAN-Zugriff
Empfohlene Konfiguration:
CPU: 2–4 Kerne
RAM: 4–8 GB
Speicher: SSD
Firebird wird nicht für WAN- oder Multi-Standort-Installationen empfohlen.
Unterstützte Versionen:
SQL Server 2019 Standard
SQL Server 2022 Standard
SQL Server 2022 Enterprise
Bis 15 gleichzeitige Nutzer:
4–6 CPU-Kerne
16 GB RAM
SSD
15+ gleichzeitige Nutzer:
8+ CPU-Kerne
32+ GB RAM
NVMe empfohlen
Pflichtkonfiguration:
SQL Server muss auf einem dedizierten Server oder VM laufen
Keine gemeinsame Ressourcennutzung mit Terminaldiensten
Maximaler Serverspeicher muss explizit konfiguriert werden
TempDB auf SSD/NVMe platzieren
Regelmäßige Wartung: Indexpflege, Statistik-Updates, Backups
portier® Vision 5 führt häufige Datenbankzugriffe aus, besonders beim Start und bei großen Datenoperationen.
Die Netzwerklatenz beeinflusst die wahrgenommene Geschwindigkeit direkt.
Latenz → Verhalten:
< 5 ms: Exzellente Performance
5–20 ms: Sehr gut
20–40 ms: Spürbare Verzögerungen bei großen Vorgängen
40 ms: Performanceeinbußen wahrscheinlich
Auch bei ausreichender Bandbreite erhöht hohe Round-Trip-Latenz die Antwortzeiten datenbankintensiver Vorgänge.
WAN-Empfehlung:
Anwendung und SQL Server möglichst nah im Netzwerk platzieren
Round-Trip-Latenz minimieren
SQL Server korrekt dimensionieren und auf Low-Latency-Storage betreiben
Folgende ausgehende Verbindungen müssen erlaubt sein:
TCP 1433 – Microsoft SQL Server
TCP 443 – HTTPS
Folgende Domains müssen erreichbar sein:
SendGrid Email API and Email Marketing Campaigns | SendGrid
Blockierungen können Lizenzierung, Abo-Validierung oder E-Mail-Funktionen beeinträchtigen.
portier® Vision benötigt den aktuellen Microsoft ODBC Driver für SQL Server.
Pflicht:
Aktuellen ODBC Driver auf allen Clients/Terminalservern installieren
Kompatibilität mit SQL-Version sicherstellen
TCP/IP in SQL Server Configuration Manager aktivieren
Remote Connections erlauben (falls erforderlich)
Veraltete Treiber können verursachen:
Verbindungsinstabilität
Authentifizierungsprobleme
Reduzierte Performance
portier® Vision nutzt Microsoft Edge WebView2 für eingebettete Web-Komponenten.
WebView2 ist meist enthalten in:
Windows 11
Windows Server Standard-Installationen
In restriktiven VM-Setups kann WebView2 fehlen oder deaktiviert sein.
Falls nicht vorhanden, muss es manuell installiert werden:
Systeme mit Minimalanforderungen funktionieren grundsätzlich, können aber bei hoher Nutzeranzahl, intensiven Datenoperationen oder WAN-Bedingungen langsamer reagieren.
Für Multi-User- oder Multi-Site-Installationen wird ein dedizierter und korrekt dimensionierter SQL Server empfohlen.
Die Performance hängt ab von:
Datenbankressourcen
Storage-Latenz
Netzwerk-Round-Trip-Zeit
Gleichzeitiger Nutzung
Datenbankkonfiguration und Wartung